Die indigenen Völker trafen Entscheidungen, in dem sich die Ältesten überlegten, wie sich diese über sieben Generationen auswirken würden …

Nachhaltigkeit ist zum weltumspannenden Megatrend geworden. Die Harmonisierung von Ökologie und Ökonomie verbindet, über Grenzen hinweg, alle Glaubens- und Denkrichtungen und Gesellschaftsschichten.

Die Folgen moderner Lebensweisen sind allgegenwärtig. Doch mit veränderten Lösungsansätzen eröffnen sich zugleich neue Potenziale für die Wirtschaft und eine Gesellschaft, die sich immer weiter entwickeln möchte. Viele Errungenschaften sollten wir keinesfalls aufgeben – aber die Integration alter Werte und indigenen Wissens macht Sinn (mit indigen werden »alle in ein Land Geborene« bezeichnet). Das Ziel ist ein Einklang mit der Natur, deren Teil wir sind.

Altes Wissen kam der modernen Wissenschaft schon mehr als einmal zuvor. »Mitakuye Oyassin« – »All my Relations« – »Alles ist verbunden« sagen die Lakota (Sioux) am Ende jedes Gebetes. Als Albert Einstein Anfang des 20. Jahrhunderts den Medizinmann und Häuptling der Lakota, John Fire »Lame Deer« aufsuchte, hörte er auch diesen Satz. Und wenn man einen Zusammenhang schon kennt, dann fällt es auch leichter, wissenschaftliche Erklärungen und passende mathematische Formeln zu finden.

Der Verein »indi gen e.v.« befasst sich mit der wissenschaftliche Aufarbeitung und Integration indigenen Wissens.

Mit John Fire Lame Deer jr. setzte sich dabei erstmals ein »Spiritual Leader« operativ für diese Kooperation zwischen den Naturvölkern und der modernen Welt ein und spricht seit November 2013 dabei für die Vollversammlung der Häuptlinge der nordamerikanischen Stämme.

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Diese Kooperation wurde am 17. Mai 2014 an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim zwischen John Fire Lame Deer und Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Ulrich von Weizsäcker besiegelt. Initiiert von Dr. Stephan Götze und zu Gast bei Thiemo Fojkar, dem Vorstandsvorsitzenden des Internationalen Bundes (IB), der auch Mehrheitsgesellschafter der HdWM ist. Die Verbindung aus westlicher Philosophie und der indigenen Sichtweise konzipierte Prof. Dr. Uwe Hochmuth, der zusammen mit Peter Sloterdjik die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe leitete.

Im Sinne von Prof. Dr. Bruno Latour,

einem der größten Geistes- und Sozialwissenschaftler unserer Zeit (Träger des Holberg Preises, Universität von Paris und Yale University) wird darauf hingewiesen, dass »indi gen e.v.« keinen esoterischen Anspruch verfolgt. Bruno Latour erkannte alleine mittels der theoretischen Analyse, dass die Ablehnung der Annahme der Beseelung der Natur eine der Ursachen für die ökologische Problematik der Moderne sei. In einem von der EU geförderten Projekt führt er seine Forschungen weiter.